Bass-Gitarre und E-Bass

Die Bass-Gitarre - ein enger Verwandter des Kontrabasses - ist ein 4-saitges Instrument, das entweder mit den Fingern oder einem Plektrum gespielt werden kann. Ein Plektrum ist kleines Plättchen, mit dem Zupfinstrumente angeschlagen oder gezupft werden können.

Entstanden in den 1950er Jahren mit dem Aufkommen der ersten Rock 'n' Roll-Bands, bildet der Bass gemeinsam mit dem Schlagzeug das rhythmische Fundament - im englischen Sprachraum als "Groove" bezeichnet - für das Zusammenspiel der in einer Band vorhandenen Instrumente, angefangen von der typischen Rock-Band-Besetzung bis hin zum Big-Band-Jazz.

Die Tonerzeugung der Bass-Gitarre funktioniert folgendermaßen: Die Schwingungen der Saite werden über einen Tonabnehmer in elektrische Impulse umgewandelt und über ein Kabel zu einem Verstärker geleitet, der diese als hörbaren Ton wiedergibt. Entsprechend der jeweiligen Anschlagstechnik, sprich mit Finger oder Plektrum, kann somit ein individueller, charakteristischer "Sound" erzeugt werden. Von entscheidender Bedeutung ist deshalb auch die Wahl des Instrumentes.

Das Unterrichtskonzept umfasst Angebote für Einsteiger und Fortgeschrittene. Wer mit dem Bass- spielen beginnen möchte, erhält zunächst einmal unterstützende Beratung beim Kauf einer Bass-Gitarre und des dazugehörigen Verstärkers. Im Unterricht werden zu Beginn die wichtigsten Grundlagen des Bass-Spiels vermittelt: Der Wechselschlag mit Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand sowie die richtige Haltung der linken Hand. Kombiniert wird die Vermittlung der Grundlagen mit der Erlernung der Notenschrift im Bassschlüssel. Im weiteren Verlauf können die verschiedenen Spieltechniken der rechten und der linken Hand weiter ausgebaut werden. Schritt für Schritt lernt der Schüler dabei auch wesentliche Grundzüge der Harmonielehre. Neben dem Lernen des musikalischen Rüstzeuges stehen jedoch stets die allmähliche Ausbildung des Gehörs und die Sensibilisierung für musikalische Abläufe als zentraler Kerngedanke des Unterrichts im Vordergrund.

Wer bereits mit den Grundlagen des Bass-Spiels vertraut ist, erhält im Unterricht Tipps und Tricks, die ihm helfen sollen, sein Spiel abwechslungsreicher und flüssiger zu gestalten. Mittels der so genannten "Skalen" - gemeint sind damit die zu einem Akkord gehörenden Tonleitern - erweitert sich das Spektrum der Möglichkeiten zur Gestaltung der Bass-Begleitung. Bei einem Ausflug in die zahlreichen Stilistiken der Musik - wie beispielsweise Blues, Funk, Jazz oder Latin - kann neben der Erlernung neuer Spieltechniken auch ein Einblick in die Grundzüge der Improvisation vorgenommen werden.

Trotz der Vielfalt der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bezüglich der Gestaltung des Unterrichts sind der Spaß und die Freude an der Musik das wesentlichste Kriterium. Das Ziel des Unterrichts baut darauf, den Schüler zu einem erfüllten Instrumentieren in einer Band zu befähigen. Er soll auf diese Weise den Bass als eigenständiges und wertvolles Instrument erfahren.

Wer bei tiefen Tönen ein Kribbeln im Bauch verspürt und sich mit den Worten Frank Zappas, wonach Bassisten gescheiterte Gitarristen seien, nicht zufrieden geben möchte, ist hier genau an der richtigen Stelle.

Facebook