Querflöte

Die Querflöte gehört zur Gattung der Holzblasinstrumente, da sie früher aus Holz gebaut wurde. Heutzutage wird sie aus Metall oder diversen Edelmetallen (Silber, Gold, Platin) gefertigt und erhält dadurch ihren typisch brilliant strahlenden Klang. Sie wird sowohl solistisch als auch in Kammermusik und Orchestern gleichermaßen beliebt eingesetzt, ihr Repertoire reicht von Werken des Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne. Auch im Bereich der Unterhaltungsmusik (Jazz, Blues, Pop etc.) ist sie zuhause.

Neben der gebräuchlichen Querflöte in C gibt es noch weitere Quer- flöten (Piccoloflöte, Altflöte in G, die Bassflöte und Kontrabassflöte). Die heute eingesetzte sogenannte Böhmflöte besteht aus drei Teilen: dem Kopf, dem Mittelstück und dem Fuß. Bei einer herkömmlichen Flöte ist das Kopfstück gerade, es gibt aber auch gebogene Kopfstücke als Lernhilfe für Kinder oder auch bei tieferen Alt-, Tenor- und Bassflöten. So ist das Instrument einfacher zu greifen. Das Kopfstück besteht aus dem eigentlichen Rohr in dessen oberen Drittel sich ein Loch mit aufgelötetem Kamin befindet. Dieser trägt die gewölbte Mundlochplatte mit dem eigentlichen Anblasloch. Die Wöl- bung der Mundlochplatte, Form und Schnitt des Anblasloches und die Bohrung des Kopfstückes haben großen Einfluss auf die Tonan- sprache, Klangfarbe und Klangvolumen der modernen Querflöte.

Alle Klappen befinden sich auf dem Mittel- und Fußstück. Die Syste- me beider Teile sind dabei im Gegensatz beispielsweise zur Klari- nette voneinander unabhängig. Man unterscheidet Flöten mit C- und H-Fuß, wobei bei letzterem der Tonumfang nach unten erweitert und gleichzeitig die Ansprache in der hohen Lage teilweise erleichtert wird.

Bei der Flöte wird der Ton durch das Schwingen der im Instrument befindlichen Luftsäule erzeugt. Die Luftteilchen im Flötenrohr werden durch die über die Kante des Mundlochs geblasene Luft in Bewegung versetzt. Diese Bewegung setzt sich durch das ganze Rohr bis zum offenen Ende am Fuß fort.

Der Unterricht im Fach Querflöte umfasst das Erlernen von flöten- technischen Grundlagen (Haltung, Fingertechnik, Atmung, Klangbil- dung), wie auch allgemeinmusikalische Fähigkeiten (Rhythmik, allgemeine Musiklehre, Gehörbildung, Notenkunde und Interpreta- tion). Besonderes Ziel des Unterrichts ist es, beim Schüler die Freude an der Musik zu wecken und im Eingehen auf seine persönlichen Fähigkeiten und Wünsche ein ideales Unterrichts- konzept zu entwickeln. So steht dem Lernenden schon bald die Welt der Flötenmusik mit Werken von G.F. Händel, J.S. Bach und G.P. Telemann über W.A. Mozart, J. Haydn, F. Schubert hin zu Jazz- und Bluesklassikern im Original und Bearbeitungen offen, wie auch das Spielen seiner persönlichen Lieblingslieder oder Songs.

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